Samstag, 19. Januar 2019 von Klaus Irion

Grüße an Mike Bost

Kennen Sie Mike Bost? Ich nicht, besser gesagt nicht persönlich. Bost lebt im Süden des US-Bundesstaates Illinois und ist für den dortigen 12. Bezirk Abgeordneter im amerikanischen Repräsentantenhaus. Für mich ist Mike Bost so etwas wie „mein“ persönlicher Abgeordneter. Er erklärt mir hin und wieder in E-Mails die amerikanische Sicht der Dinge. Wie ich einst in Bosts E-Mail-Verteiler geraten bin, ist mir ein Rätsel. Ich besitze nicht die amerikanische Staatsbürgerschaft und habe bislang auch noch nie an der Green-Card-Lotterie teilgenommen. Und dennoch werde ich nun regelmäßig über „meinen“ Abgeordneten Bost direkt in die amerikanische Politik einbezogen. So wie diese Woche wieder, als er mich aufforderte abzustimmen, ob ich dafür, dagegen oder unentschieden bin, dass „mein“ Präsident Donald Trump am 29. Januar eine Rede an die Nation halten soll. Ich habe ohne zu zögern mit Nein gestimmt. Denn der „beste Präsident aller Zeiten“, wie Trump sich in aller Bescheidenheit ja gern selbst bezeichnet, sollte besser gar keine Rede mehr halten. Nun warte ich darauf, dass mir „mein“ Abgeordneter aus Illinois das Ergebnis dieser Abstimmung mitteilen wird. Bis dahin grüße ich aus dem Süden Deutschlands den Süden Illinois.

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Freitag, 18. Januar 2019 von Volker Schweizer

Alles zu seiner Zeit

Haben Sie schon die Sommerferien geplant? Nein? Dann ist es aber höchste Zeit! Glaubt man den Werbeversprechungen, wird’s nicht mehr billiger. Auf allen Fernsehkanälen locken Urlaubsportale zu allen Tageszeiten mit Frühbucher-Rabatten. Verbraucherschützer warnen allerdings vor unüberlegten Buchungen. Ein Vergleich sei ratsam, vor allem zwischen den Veranstaltern. Kaum ist Weihnachten vorbei, läuft aber auch schon die nächste Werbemaschinerie an. Im Gartenmarkt meines Vertrauens stehen sie schon in den Regalen, groß und klein, in allen möglichen Farben und mit den verschiedensten Accessoires: Deko-Hasen und Keramik-Hühner. Angesichts der Kälte und der Schneemassen sehne ich zwar auch das Frühjahr herbei, aber Meister Lampe & Co. kommen mir trotzdem noch nicht ins Haus. Im übrigen wird uns in nächster Zeit noch eine weitere Kampagne auf Schritt und Tritt begleiten. Ich meine nicht die Fasnet, sondern die Flut an billigem Süßen und anderen Nettigkeiten. Es gibt wohl auch keine Chance, dem Valentinstag am 14. Februar zu entkommen.

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Donnerstag, 17. Januar 2019 von Volker Bitzer

Wachsen oder warten

Viele Albstädter und natürlich alle anderen Höhenbewohner des Kreises, die fleißig Schneeräumen müssen, dürften nach den zurückliegenden Tagen einen spürbaren Zuwachs an Muskeln bekommen haben. Oder zumindest ziehende Schultern oder einen schmerzenden Rücken. Die Last mit der weißen Pracht hat Tücken. Wie vergangene Woche an dieser Stelle geschildert, klebt der Schnee häufig an der Schaufel. „Was tun?“ war die Frage.

Einige Leser haben sich gemeldet und Tipps gegeben, damit das Schippen besser flutscht. Ein Geislinger rät zum Einreiben der Schaufel mit hartem Skiwachs oder mit einer noch nicht ganz verbrauchten Adventskerze. Auch eine Tailfingerin hilft sich mit Kerzenwachs, allerdings sollte die Schaufel zuvor ganz trocken sein, so ihr Rat.

Eine besonders gut umsetzbare und obendrein gelenkschonende Lösung hat ein Meßstetter parat; wörtlich schreibt er: „Wir kommen gerade aus Ebingen, Markt- und Sonnenstraße. Unser Tipp: Machen Sie es wie die Ebinger Stadtverwaltung. Lassen Sie den Schnee einfach liegen. Der Schnee geht, wie er kam, von selbst.“

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Dienstag, 15. Januar 2019 von Thomas Godawa

Jederzeit auf dem Laufenden

Es ist schon eine tolle neue Technikwelt, die uns ermöglicht jederzeit überall unterwegs, sprich vor Ort zu sein. So erreichen mich von verschiedenen Familienmitgliedern Nachrichten quasi aus aller Welt. Eine Tochter meldet sich von sonnigen und warmen Stränden in Spanien. Aus Berlin gehen Schneestandsberichte ein, die kaum der Rede wert sind. Von der Schwäbischen Alb werden da ganz andere Höhen weiter gegeben, alles übrigens mit Fotos dokumentiert. Und dann kommt da noch ein Video aus Stuttgart über einen Enkel, der versucht krabbelnderweise den am Boden aktiven Saugroboter einzufangen. Es ist fast unglaublich, aber so bin ich immer auf dem Laufenden, was innerhalb der Familie passiert und alle anderen sind gleichzeitig auf demgleichen Wissensstand. Und innerhalb der WhatsApp-Gruppe kann man sich auch gleich noch organisieren und gemeinsam planen. Ich finde, das ist einfach eine super Sache und auch für mich technisch handhabbar, was noch viel besser ist.

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Freitag, 11. Januar 2019 von Volker Bitzer

Anhängliche Schneelast

Nun also haben wir den Salat: Schnee in solchen Mengen, die selbst eingefleischte Winterfans auf ihre Kosten kommen lassen sollten. Mag die weiße Pracht auf Feld und Flur schön anzusehen sein und die Natur in winterliche Ruhe betten, so ist der bisweilen extrem schwere Pappschnee für Autofahrer, Mieter und Grundstückseigentümer im wahrsten Sinne eine regelrechte Last.

Zusammen gerechnet täglich zwei Stunden Schneeschippen ist vor allem für die Albstädter – und alle anderen, die weit genug oben wohnen – derzeit keine Seltenheit. Und auch dann, wenn man das Positive daraus ableitet und sich einredet, das Fitness-Studio gespart zu haben, ist irgendwann Schluss mit lustig.

Ziemlich nervig ist, dass der nasse Schnee vielmals regelrecht an der Schaufel klebt. Das arme Kreuz also bei jedem Aufladen noch mehr heben muss, weil ein Teil vom „Vor“-Schnee noch am Metall, Plastik oder Holz haftet. Ich habe mal im Internet recherchiert, welche Lösungen es denn gibt, um Klebe-Schnee auf der Schaufel zu vermeiden. Manche raten zu Haushaltsöl, andere zu Silikonspray. Ersteres funktioniert nicht, das habe ich probiert. Zweiteres vielleicht? Oder haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, andere gute Tipps auf Lager? Sehen wir mal vom Verwenden einer Schneefräse ab.

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