Tübingen, 23.09.2017

Tübinger Erstaufnahme in Betrieb

Am Freitag wurde die Tübinger Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge eröffnet.

 

Regierungspräsident Klaus Tappeser, Ministerialdirektor Julian Würtenberger, Landrat Joachim Walter und Oberbürgermeister Boris Palmer sprachen Grußworte.

Die EA (Erstaufnahmeeinrichtung) Tübingen bietet in der Regelbelegung Platz für bis zu 250 allein reisende Frauen mit und ohne Kinder sowie für Flüchtlinge, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Mit der vom Ministerrat im Dezember 2016 beschlossenen Standortkonzeption des Landes wurde sie als Unterbringungseinrichtung für diese besonders schutzbedürftigen Personen festgelegt. Rund 40 Frauen und 20 Kinder sind bereits eingezogen.

Die Einrichtung war bereits im Jahr 2015 in enger Zusammenarbeit mit Vermögen und Bau Tübingen in Containerbauweise errichtet worden.

Das Bauprojekt hat zwölf Millionen Euro gekostet und stand für ein Jahr leer. Das löste heftige Kritik aus, eine Rüge erteilte auch der Landesrechnungshof.

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