Zollernalbkreis, 02.02.2018

Im Handwerk überwiegt Zuversicht

Sieben von zehn befragten Handwerker bewerteten ihre Geschäftslage Ende 2017 mit der Note gut.

von Pressemitteilung  

Im vierten Quartal 2017 bekam die Handwerkskonjunktur noch einmal ordentlich Auftrieb. Sieben von zehn befragten Handwerker bewerteten ihre Geschäftslage Ende des Jahres 2017 als gut. Ende 2016 waren es noch fünf Prozentpunkte weniger. Der Anteil der Pessimisten blieb mit fünf Prozent gleich. So lautet das Ergebnis der vierteljährlichen Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Reutlingen in den fünf Landkreisen Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb.

„Grundlage für die insgesamt positive Einschätzung der Geschäftslage ist das gute konjunkturelle Umfeld im Land“, erläutert Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Eisert. So habe nahezu jeder Dritte der Befragten einen Anstieg des Auftragsaufkommens gemeldet, während nur 14 Prozent der Betriebe weniger Auftragseingänge verzeichneten. Einhergehend mit der besseren Auftragslage stieg auch die Betriebsauslastung.

So erhöhte sich zum Beispiel der Anteil der Betriebe, die über ihre Kapazitätsgrenzen hinaus arbeiten konnten, von zwölf Prozent im Vorjahr auf jetzt 15 Prozent. „Erfreulich ist, dass sich auch die Umsätze noch einmal deutlich besser entwickelt haben“, so Eisert. „Über ein Umsatzplus hatten sich nahezu 40 Prozent der Befragten gefreut.“ Die künftige Umsatzentwicklung betrachten die Betriebe allerdings skeptischer.

Im vierten Quartal 2017 haben im Kammerbezirk Reutlingen zwölf Prozent der Betriebe neue Arbeitsplätze geschaffen, nur bei fünf Prozent der Befragten verringerte sich die Zahl der Stellen. Die positive Entwicklung werde wohl in den kommenden Wochen anhalten. Geld für Maschinen und Ausrüstung haben rund zwei von drei der Befragten in die Hand genommen.

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