Balingen, 09.02.2018

Abwehrstarker Gegner erwartet den HBW 2

Der Balinger Perspektivkader trifft in der 3. Liga am Samstag auf den TuS Fürstenfeldbruck.

Während in den unteren Klassen der Spielbetrieb fast überall ruht, steht für den HBW Balingen-Weilstetten 2 am Smastagabend (19.30 Uhr) in der 3. Handball-Liga das Auswärtsspiel beim TuS Fürstenfeldbruck an.

Am vergangenen Wochenende hatte der HBW 2 für eine Überraschung gesorgt. Gegen die SG Nußloch riefen die „Jung-Gallier“ ihre beste Saisonleistung ab – und waren mit dem 37:25-Erfolg dafür verantwortlich, dass die SGN die Tabellenführung wieder abgeben musste. Nur zwei Punkte trennen den Balinger Perspektivkader nun noch vom Spitzenduo aus Kornwestheim und Nußloch.

Drei Zähler Vorsprung hat der HBW 2 (24:14 Punkte) hingegen auf den siebtplatzierten TuS Fürstenfeldbruck (21:17). Der hatte nach zuvor 13:1 Zählern in Serie einen herben Dämpfer einstecken müssen. Mit 24:33 unterlagen die „Panther“ gegen den TV Neuhausen/Erms. Und dabei war es besonders die Art und Weise, welche die Bayern verärgerte. „Man kann in Neuhausen schon verlieren, das ist keine Schande“, stellte TuS-Kommandogeber Martin Wild nach Abpfiff klar. Gar nicht gefallen habe ihm aber, dass seine Spieler das Ergebnis am Ende zu deutlich werden ließen. Einsatz und Disziplin hätten da bei einigen Spielern gefehlt, kritisierte Wild.

So sind die Voraussetzungen für das morgige Duell sehr unterschiedlich. Der HBW 2 könnte seine Erfolgsserie weiter ausbauen, für die Brucker geht es hingegen um Wiedergutmachung. Für Balingens Kommandogeber André Doster ist im Vorfeld kein Favorit erkennbar. „Sie sind von den Punkten her nicht weit weg und unfassbar heimstark. Man darf nach dem Ergebnis aus der Vorwoche auf keinen Fall denken, dass das jetzt ein Selbstläufer wird.“ Die Serie der morgigen Gastgeber vor der Neuhausen-Pleite ist nicht nur bei Doster noch sehr präsent. „Wir wissen, dass uns eine anspruchsvolle Aufgabe erwartet“, betont der A-Lizenzinhaber.

Prunkstück der Hausherren ist die Defensive. Erst 499 Gegentore musste das Wild-Ensemble einstecken, der drittbeste Wert der Liga hinter Hochdorf (496 Gegentore), Oftersheim/Schwetzingen und Haßloch (beide 497). Als „sehr offensiv und mannorientiert“ beschreibt Doster die TuS-Abwehr, „sie versuchen, früh zu attackieren. Die Abwehr ist zu knacken. Aber sie stresst auch ungemein. Darauf muss man sich auch im Kopf vorbereiten.“ Die zurückliegenden Gegner agierten da anders. „Die Kunst liegt jetzt darin, den Schalter schnell umzulegen“, betont der Balinger Kommandogeber. Das war seiner Mannschaft in der Hinrunde gut gelungen. Da lieferte der HBW 2 vor heimischer Kulisse eine durchweg souveräne Leistung ab, setzte sich am Ende mit 31:24 durch. Diesen Sieg wollen die „Jung-Gallier“ nun morgen Abend wiederholen.

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